Gebäudebezogene Daten sind nach wie vor über heterogene, nicht interoperable digitale Systeme verstreut, was die praktische Anwendbarkeit des Digitalen Gebäudelogbuchs (Digital Building Logbook, DBL) für Zwecke der Kreislaufwirtschaft einschränkt. Das Paper adressiert das Fehlen eines Identifikations- und Verknüpfungsmechanismus auf Elementebene im EU-DBL-Rahmenwerk und schlägt dafür das Logbook Element (LE) vor, dass die räumliche Identifikator Hierarchie des DBL von der Gebäudeeinheit bis auf einzelne physische Elemente erweitert. Auf Grundlage der System-of-Systems-Theorie (SoS) leitet das Paper vier Gestaltungsanforderungen ab: persistente Identifikatoren, minimale Auflösungsmetadaten, inkrementelle Einführbarkeit und wertorientierte Beteiligung.
Diese werden in einer semantischen Erweiterung der DBL-Kernontologie umgesetzt, die W3C-Linked-Data-Technologien nutzt und keine Änderung der beteiligten Systeme erfordert. Die Machbarkeit wird anhand eines realen Bauteils und einer SPARQL-Abfrage auf einem funktionierenden Triple Store demonstriert. Das Paper kommt zu dem Schluss, dass durchsetzbare Standardisierung in einem anerkannten SoS auf eine dünne Koordinationsschicht beschränkt ist, die das LE-Framework auf Elementebene operationalisiert.
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Srećković, Marijana and Krauser, Philipp, Element-level Data Linkage in the Digital Building Logbook: A System-of-Systems Perspective (August 06, 2026). Available at SSRN: https://ssrn.com/abstract=7255558 oder http://dx.doi.org/10.2139/ssrn.7255558

